Qigong





















QiGong, die Kunst, mit dem Qi* umzugehen, wirkt harmonisierend auf Körper, Geist und Atem. Die fließenden, ruhigen Bewegungen können - in Verbindung mit der Vorstellungskraft und dem Atem -  Blockaden im Körper lösen. Die Übungen wirken stärkend und ermöglichen gleichzeitig mehr Leichtigkeit - auch in den Gedanken.

Sich mit dem Qigong zu beschäftigen ist vergleichbar mit dem Erlernen eines Instruments: Zeit und Geduld spielen eine Rolle. Wenn man sich darauf einlassen kann, einzelne Qigong-Formen immer wieder zu wiederholen und zu vertiefen, kommt man in einen Dialog mit der Übung und auch mit sich selbst. 

Manche Übungen erscheinen einfacher, andere anspruchsvoller. 

Mit der Zeit wird das vermeintliche Einfache komplexer und reichhaltiger und das, was anspruchsvoll ist, gelingt leichter und müheloser. 







* Den Begriff "Qi" lasse ich unübersetzt. Es ist ein zentraler Begriff der daoistischen Philosophie, der viele Bedeutungen hat und sich kaum mit einem einzelnen Wort ins Deutsche übertragen lässt. Oft wird von "Lebensenergie" gesprochen, was eine deutsche Worterfindung ist. Lässt man "Qi" unübersetzt, können Bedeutungen wie "Dampf", "Wolke", "Nebel" mitschwingen. 
 

Collage: Gabriele Jerke